Ist Ihr Arbeitszeugnis ein Chancenkiller?

Zeugnis als ChancenkillerBei einer Bewerbung ist Ihr Arbeitszeugnis zwar nur ein einzelner Mosaikstein und sicherlich nicht ausschlaggebend dafür, ob Sie die ausgeschriebene Stelle erhalten. Ist es aber mittelmäßig oder gar schlecht, weist es Ungereimtheiten oder Doppeldeutigkeiten auf und bietet es dem Leser dadurch Interpretationsspielräume, wird daraus schnell ein Stolperstein, da Sie womöglich gar nicht erst zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden.

Leider kommt es in der Praxis sehr oft vor, dass Zeugnisse schlechter ausfallen, als vom Aussteller beabsichtigt oder es für den Empfänger angemessen wäre. Dies kann unterschiedlichste Gründe haben. Die häufigsten sind:

Zeitmangel, Nachlässigkeit, mangelnde Kenntnis der Zeugnissprache, zu geringe Informationen vom Fachvorgesetzten und zu geringes Ausdrucksvermögen. Nur recht selten steckt böse Absicht dahinter. Daher sind Personalabteilungen meist auch einsichtig, wenn man sein Zeugnis reklamiert.

Zur Zeitersparnis werden in den Personalabteilungen immer häufiger Vorlagentexte verwendet, in denen nur der Name des Mitarbeiters abgeändert wird. Oder es kommt eine Zeugnissoftware zum Einsatz, mittels derer Textbausteine aneinander gereiht werden. Soll sich Ihr Zeugnis aber bei Bewerbungen von der Masse abheben, nützt es Ihnen nichts, wenn es zwar gute/sehr gute Beurteilungen enthält, der Leser aber nicht den Eindruck erhält, dass wirklich Ihre Leistung und Ihr Verhalten beschrieben wurden. Erst konkrete Aussagen mit direktem Tätigkeitsbezug, z.B. zu Ihren Erfolgen oder speziellen Kenntnissen, machen das „Salz in der Suppe“ shutterstock_207907768aus und lassen den Leser aufmerken. Daher sollten Sie Ihr Zeugnis auch dann reklamieren, wenn es nicht direkt schlecht ist, aber Sie das Gefühl haben, dass es sich um einen 08/15-Text handelt.

Nutzen Sie meine fast 20-jährige Erfahrung und lassen Sie Ihr Abschlusszeugnis, Zwischenzeugnis, Vorläufiges Zeugnis, Dienstzeugnis, Ausbildungszeugnis oder Praktikumszeugnis von mir prüfen! Eine Investition, die sich sehr schnell bezahlt macht.

Einschätzung des Zeugnisses

Übrigens:
Eine von der VEJA-Zeugnisberatung durchgeführte Erhebung hat gezeigt, dass ca. zwei Drittel der Arbeitnehmer ihr Zeugnis nicht richtig einschätzen und negative oder nachteile Aussagen nicht erkennen. 53,8 % hielten ihr Zeugnis für besser, 12,6 % für schlechter.
Ein Grund mehr Ihr Zeugnis von einem Experten unter die Lupe nehmen zu lassen.

 

Häufige Fragen

Kann ich mit Hilfe von Ratgebern oder Informationen aus dem Internet mein Zeugnis selbst prüfen?

Der Buchhandel hält eine Vielzahl von Büchern bereit und auch unter den mehr 700.000 Google-Treffern zu dem Schlagwort Arbeitszeugnis finden Sie viele nützliche (leider auch viele falsche oder veraltete) Informationen, anhand derer Sie sich in das Thema einarbeiten können. Dies ist jedoch sehr zeitaufwendig. Außerdem fehlt Ihnen zum Schluss immer noch die Erfahrung , die wichtig ist, um auch Formulierungen richtig zu deuten, die in den Ratgebern nicht 1:1 wieder zu finden sind.

Daher ist es ratsam, das Arbeitszeugnis von einem Profi begutachten zu lassen – hängt doch einfach zu viel für Sie davon ab.

Kann ich eine Berichtigung meines Zeugnisses verlangen und was ist dabei zu beachten?

Wenn das Zeugnis Ihre Tätigkeit, Ihre Leistung und Ihr Verhalten nicht richtig oder umfassend genug darstellt, haben Sie einen Anspruch auf Berichtigung.

Grundsätzlich sollten Sie zunächst einmal das Gespräch mit Ihrem (ehemaligen) Fachvorgesetzten oder der Personalstelle suchen und herausfinden, in wie weit dies aus Absicht oder Versehen geschah. Ganz häufig sind die Mängel nur auf Unwissenheit oder Nachlässigkeit, nicht aber auf bösen Willen zurückzuführen und ist der Arbeitgeber dann auch durchaus bereit, entsprechende Korrekturen vorzunehmen.

Sollte jedoch Uneinigkeit in der Auslegung des Zeugnisses bzw. in der Festlegung einer gerechtfertigten Note bestehen, empfiehlt es sich, einen Fachanwalt für Arbeitsrecht hinzu zu ziehen, um eine Berichtigung ggf. gerichtlich durchzusetzen.

Aber Achtung: Warten Sie mit der Reklamation Ihres Zeugnisses nicht zu lange, da Sie sonst eine Verwirkung des Berichtigungsanspruches riskieren.

Muss ich befürchten, dass der Arbeitgeber aus Verärgerung über die Reklamation das Zeugnis verschlechtert, statt es zu verberssern?
Nein. Der Arbeitgeber darf das Zeugnis nur an den reklamierten Stellen und nur zu Ihren Gunsten ändern. Ansonsten ist er an den Zeugnistext gebunden.
Wie erkenne ich, ob ein Zeugnisberater wirklich qualifiziert ist?
Die Berufsbezeichnung ‚Zeugnisberater’ ist leider nicht geschützt. Das heißt, dass sich jeder als ein solcher ausgeben kann – ob er dafür qualifiziert ist oder nicht. Daher sollten Sie vor Auftragserteilung kritisch hinterfragen, welche fachliche Qualifikation der Ihr Zeugnis bearbeitende Berater hat und über wie viele Jahre Berufserfahrung er in der Begutachtung von Arbeitszeugnissen verfügt. Kein seriöser Anbieter dieser Dienstleistung wird Ihnen dies krumm nehmen.
Warum sollte ich mich für die VEJA-Zeugnisberatung entscheiden?
Die VEJA-Zeugnisberatung ist ein kleines Beratungsunternehmen, das ganz individuell und flexibel auf die Wünsche ihrer Kunden eingehen kann. Frau Janßen war 1998 die erste, die einen solchen Service anbot. Sie hat zwischenzeitlich Tausende von Beratungen und Gutachten durchgeführt und verfügt damit über eine reiche, fast schon 20-jährige Erfahrung auf diesem Gebiet. Aufgrund ihrer fachlichen Qualifikation hat sie nicht nur verschiedene Bücher für renommierte Verlage geschrieben, ist mehrfach als Expertin im Fernsehen sowie Hörfunk aufgetreten und unterstützte vielfach Journalisten bei der Abfassung von Fachartikeln. Vielmehr wird sie im Rahmen von gerichtlichen Auseinandersetzungen auch häufig von Anwälten hinzugezogen und schult in Seminaren oder Inhouse-Schulungen Personalfachleute in der treffsicheren Analyse sowie im richtigen Schreiben von Arbeitszeugnissen.
Sagt der Preis etwas über die Beratungsqualität aus?
Ja, denn die Erstellung eines Zeugnisgutachtens ist eine sehr individuelle Dienstleistung, die viel Zeit beansprucht. Mit Kurzanalysen oder Gutachten, die zwar umfangreich sind, doch größtenteils nur standardisierte, allgemeingültige Phrasen zur Zeugnissprache enthalten, ist Ihnen wenig gedient. Denn Sie müssen für eine etwaige Diskussion mit Ihrem Arbeitgeber nicht nur wissen, wie das Zeugnis insgesamt zu bewerten ist, sondern auch warum das so ist. Sie müssen konkret benennen können, welches die problematischen Formulierungen sind, wo Aussagen fehlen bzw. Leerstellen vorhanden sind und welche formalen Mängel das Zeugnis enthält. Eine pauschale Reklamation, nach dem Motto: ‚Das Zeugnis ist zu schlecht’ genügt nicht. Sparen Sie nicht an der falschen Stelle!
Werden meine Daten und Unterlagen vertraulich behandelt?
Selbstverständlich behandeln wir alle Aufträge absolut diskret und vertraulich, was natürlich auch Ihre Daten sowie Unterlagen umfasst.

 

 

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